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Filter-Umwälzrechner (GPH)

Ermitteln Sie die Filterdurchflussrate (GPH oder LPH) für eine gewünschte Umwälzung und prüfen Sie, ob ein nennwertiger Filter nach realer Medien-Abwertung ausreicht.

Geben Sie Beckenvolumen und eine Zielumwälzung ein, um den erforderlichen Durchfluss zu erhalten; ergänzen Sie die Nennleistung eines Filters, um ihn zu prüfen.

Über dieses Tool

Der Filter-Umwälzrechner ist ein kostenloses, im Browser laufendes Werkzeug, das zwei Aquarienfragen beantwortet: welche Filterdurchflussrate Sie für eine gesunde Umwälzung brauchen und ob ein bereits vorhandener Filter nach Berücksichtigung realer Verluste stark genug ist. Die Umwälzung ist, wie oft pro Stunde das gesamte Beckenvolumen durch den Filter läuft. Alles läuft lokal in Ihrem Browser.

Erforderlicher Durchfluss = Beckenvolumen × Zielumwälzung. Das Ziel hängt vom Becken ab: etwa 4× für ein Gesellschafts- oder Pflanzenbecken, 6× für stark besetzte oder halbaggressive Einrichtungen und 8–10× für schmutzige Fische wie Buntbarsche oder Goldfische (Riffsysteme streben 20–40× Gesamtdurchfluss an, aber das meiste stammt von Strömungspumpen, nicht vom Filter). Geben Sie Gallonen für ein Ergebnis in GPH oder Liter für LPH ein. Für die Eignungsprüfung ist die Nennleistung eines Filters optimistisch: Medien, Förderhöhe und Verstopfung senken den realen Durchsatz typisch etwa um die Hälfte, sodass effektiver Durchfluss = Nennwert × 0,5 und tatsächliche Umwälzung = effektiver Durchfluss ÷ Volumen. Fällt das unter Ihr Ziel, ist der Filter unterdimensioniert.

Als Rechenbeispiel braucht ein 55-Gallonen-Gesellschaftsbecken bei einem 4×-Ziel 55 × 4 = 220 GPH. Ein mit 350 GPH angegebener Filter liefert nach Abwertung real etwa 175 GPH, was eine tatsächliche Umwälzung von 175 ÷ 55 ≈ 3,2× ergibt — unter dem 4×-Ziel, sodass Sie einen stärkeren Filter oder eine zusätzliche Strömungspumpe wünschen würden. Ein Filter mit einer Nennleistung deutlich über dem Minimum (oft 1,5–2× der Ziel-GPH) lässt Spielraum, wenn sich die Medien zwischen den Reinigungen zusetzen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Filterumwälzung sollte mein Aquarium haben?
Streben Sie etwa das 4-Fache des Beckenvolumens pro Stunde für ein Gesellschafts- oder Pflanzenbecken an, 6× für stark besetzte Becken und 8–10× für schmutzige Fische wie Goldfische oder Buntbarsche. Riffbecken zielen auf 20–40× Gesamtdurchfluss, aber Strömungspumpen — nicht der Filter — liefern das meiste davon.
Wie berechne ich die erforderliche GPH?
Multiplizieren Sie das Beckenvolumen mit der Zielumwälzung. Ein 55-Gallonen-Becken bei 4× braucht 55 × 4 = 220 GPH; dasselbe Becken bei 10× braucht 550 GPH. Geben Sie stattdessen Liter ein, um den Bedarf in LPH (Liter pro Stunde) zu erhalten.
Warum den Nenndurchfluss des Filters abwerten?
Hersteller-GPH-Angaben werden mit leerem Filter und ohne Förderhöhe gemessen. Sobald Medien, Verrohrung und allmähliche Verstopfung hinzukommen, ist der reale Durchsatz etwa die Hälfte des Nennwerts. Das Werkzeug multipliziert den Nenndurchfluss mit 0,5, um zu schätzen, was der Filter in Ihrem Becken tatsächlich liefert.
Sollte ich meinen Filter überdimensionieren?
Ja, in Maßen. Da der Nenndurchfluss sinkt, wenn sich die Medien zwischen den Reinigungen zusetzen, hält ein Filter mit einer Nennleistung deutlich über dem Minimum — oft 1,5–2× der Ziel-GPH — die Umwälzung im Bereich. Sehr hoher Durchfluss kann ruhige Arten stressen, passen Sie die Strömung also an Ihre Fische an.

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