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Teleskop-Auflösungsvermögen – Rechner (Dawes / Rayleigh)

Ermittle das Winkelauflösungsvermögen eines Teleskops (Dawes- und Rayleigh-Grenze), die Grenzgröße und die Lichtsammelleistung allein aus seiner Öffnung.

Gib die Teleskopöffnung ein, um Auflösung und Grenzgröße zu erhalten.

Über dieses Tool

Der Rechner für das Teleskop-Auflösungsvermögen schätzt das feinste Detail, das ein Teleskop trennen kann, allein anhand seiner Öffnung. Er gibt sowohl die klassische Dawes-Grenze als auch das etwas konservativere Rayleigh-Kriterium an, den schwächsten Stern, den das Teleskop erreichen sollte, und wie viel mehr Licht es gegenüber dem bloßen Auge sammelt.

Die Auflösung ist umgekehrt proportional zur Öffnung. Dawes-Grenze = 116 ÷ Öffnung(mm) Bogensekunden und Rayleigh-Grenze = 138 ÷ Öffnung(mm) Bogensekunden, ein 100 mm-Teleskop löst also nach Dawes etwa 1,16″ auf. Grenzgröße ≈ 2 + 5 × log₁₀(Öffnung in mm), und Lichtsammelleistung = (Öffnung ÷ 7)², wobei die Öffnung mit einer 7 mm dunkeladaptierten menschlichen Pupille verglichen wird.

Gib die Öffnung in Millimetern oder Zoll ein (Zoll wird zuerst in Millimeter umgewandelt). Dies sind theoretische, beugungsbegrenzte Werte – die reale Leistung hängt auch vom atmosphärischen Seeing, der optischen Qualität, der Kollimation und der Lichtverschmutzung ab. Alle Werte werden in deinem Browser berechnet, ohne dass Daten dein Gerät verlassen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen der Dawes- und der Rayleigh-Grenze?
Beide geben den kleinsten auflösbaren Winkel eines Teleskops an. Dawes (116 ÷ mm) ist eine empirische Grenze zum Trennen gleich heller Doppelsterne; Rayleigh (138 ÷ mm) ist das strengere Beugungskriterium und ergibt daher einen etwas größeren, konservativeren Winkel.
Warum löst eine größere Öffnung feinere Details auf?
Beugung verteilt Licht in ein Scheibchen, dessen Größe mit wachsender Öffnung abnimmt. Da die Auflösung umgekehrt proportional zur Öffnung ist, halbiert eine Verdopplung der Öffnung den auflösbaren Winkel und zeigt doppelt so feine Details.
Was ist die Grenzgröße?
Der schwächste Stern, den ein Teleskop zeigen kann, hier geschätzt als 2 + 5 × log₁₀(Öffnung in mm). Größere Öffnungen sammeln mehr Licht und erreichen schwächere Sterne, wobei Himmelshelligkeit und deine Sehkraft ebenfalls eine Rolle spielen.
Werde ich diese Werte tatsächlich erreichen?
Selten am Okular. Dies sind ideale, beugungsbegrenzte Werte. Atmosphärische Turbulenz (Seeing), optische Qualität, Kollimation, Auskühlung und Lichtverschmutzung machen die reale Auflösung und Grenzgröße meist etwas schlechter.

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