Über dieses Tool
Der Horizontentfernungs-Rechner ist ein kostenloses Tool im Browser, das dir sagt, wie weit der sichtbare Horizont von jeder Augenhöhe entfernt ist und wie weit ein hohes Objekt (ein Leuchtturm, Berg, Schiff oder Gebäude) erstmals über die Erdkrümmung erscheint. Gib deine Höhe über dem Wasser oder Boden ein, und die Antwort aktualisiert sich sofort – nichts wird hochgeladen und keine Karte oder GPS wird benötigt.
Für den Horizont selbst verwendet es die geometrische Standardnäherung d(km) = 3,57 × √h(m), wobei h deine Augenhöhe in Metern ist; in Meilen ist das Äquivalent d(mi) = 1,22 × √h(ft). Das Einschalten der atmosphärischen Refraktion beugt das Licht leicht um die Krümmung und erhöht die Konstante auf etwa 3,86, wodurch sich die Sichtweite um rund 8 % vergrößert. Wenn du zusätzlich eine Zielhöhe eingibst, addiert das Tool die zwei separaten Horizontentfernungen – eine für dein Auge und eine für die Spitze des Objekts –, sodass die Summe angibt, wie weit ihr voneinander entfernt sein könnt und das Objekt trotzdem über den Horizont lugt.
Dies ist nur die geometrische Sichtliniengrenze; Dunst, Wellen, Gelände und Lichtverhältnisse verkürzen alle, was du tatsächlich erkennen kannst. Nutze es für die Küstennavigation, zum Erspähen von Gipfeln, zur Fotoplanung oder einfach, um die Frage zu klären, wie weit du von einem Hügel oder einem Flugzeugfenster aus sehen kannst.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist der Horizont für einen stehenden Erwachsenen etwa 4,7 km entfernt?
Eine typische stehende Augenhöhe liegt bei rund 1,7 m. Eingesetzt in d = 3,57 × √1,7 ergibt das etwa 4,65 km (rund 2,9 Meilen). Verdoppelst du deine Höhe, wächst die Entfernung mit der Quadratwurzel, sie steigt also nur um etwa 40 %, nicht 100 %.
Was bewirkt die Zielhöhe?
Sie modelliert, wie weit entfernt ein hohes Objekt über die Krümmung sichtbar wird. Das Tool berechnet die Horizontentfernung für dein Auge und für die Spitze des Objekts getrennt und addiert sie dann. Ein 100 m hoher Leuchtturm ist weit über deinen eigenen 4-5-km-Horizont hinaus sichtbar, weil sein Licht die Wölbung aus seiner eigenen Höhe überwindet.
Sollte ich die atmosphärische Refraktion einbeziehen?
Für alltägliche Schätzungen ist der geometrische Wert (3,57) in Ordnung. Reale Luft beugt Licht nach unten, sodass Vermesser und Seeleute oft eine refraktierte Konstante nahe 3,86 verwenden, die den Horizont um rund 8 % erweitert. Die Refraktion variiert mit Temperatur und Druck, behandle sie also als Mittelwert, nicht als exakten Wert.
Ist das Ergebnis exakt?
Es ist eine geometrische Sichtliniengrenze unter Annahme einer glatten Kugel mit Radius 6.371 km. In der Praxis verändern Dunst, Wellen, Gelände und ungewöhnliche Refraktion (Luftspiegelungen), was du wirklich sehen kannst, nutze die Zahl also als Obergrenze der Sichtbarkeit.
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