Über dieses Tool
Der Rechner für Brauwasser-Salzzugaben zeigt, wie gängige Brausalze das Mineralprofil deines Wassers verändern, sodass du ein Ausgangswasser zu einer Ziel-Ionenbalance für einen bestimmten Bierstil lenken kannst. Beginne mit den Ionenkonzentrationen deines Ausgangswassers in ppm (mg/L) — Calcium, Magnesium, Sulfat, Chlorid, Natrium und Bicarbonat — gib das Sudvolumen und die Gramm jedes Salzes ein, das du zugeben willst, und das Werkzeug meldet das resultierende Profil plus das entscheidende Sulfat-zu-Chlorid-Verhältnis. Alle Chemie läuft lokal in deinem Browser.
Jedes Salz fügt Ionen in festen Verhältnissen hinzu, die durch sein Formelgewicht bestimmt sind. Pro Gramm gelöst in einem Liter: Gips (CaSO₄·2H₂O) fügt 232.7 ppm Ca und 557.9 ppm SO₄ hinzu; Calciumchlorid (CaCl₂·2H₂O) fügt 272.6 ppm Ca und 482.3 ppm Cl hinzu; Bittersalz (MgSO₄·7H₂O) fügt 98.6 ppm Mg und 389.7 ppm SO₄ hinzu; Natron (NaHCO₃) fügt 273.7 ppm Na und 726.4 ppm HCO₃ hinzu. Die Konzentrationserhöhung ist (Gramm × Faktor) ÷ Liter, addiert zum Ausgangswert. In Gallonen eingegebenes Volumen wird mit 1 gal = 3.78541 L vor der Division umgerechnet.
Das Sulfat-zu-Chlorid-Verhältnis steuert die Geschmacksbalance: Ein Verhältnis deutlich über 1 (sulfatbetont, z. B. 2:1 oder höher) betont Hopfenbittere und Trockenheit für Pale Ales und IPAs, während ein Verhältnis unter 1 (chloridbetont) das Malz für Stouts, Bitters und Lager abrundet; nahe 1:1 ist ausgewogen. Als Beispiel: Die Zugabe von 2 g Gips und 1 g Calciumchlorid zu 20 L erhöht Calcium um etwa 37 ppm, Sulfat um etwa 56 ppm und Chlorid um etwa 24 ppm, für ein Sulfat-zu-Chlorid-Verhältnis nahe 2.3. Halte Calcium grob 50–150 ppm und passe die Salze an, um dein Zielverhältnis zu treffen.