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Rad-Leistungs- & Geschwindigkeitsrechner

Schätze die Watt, die nötig sind, um eine Geschwindigkeit an jeder Steigung zu halten — oder die Geschwindigkeit, die eine Leistung ergibt — mit dem Standard-Radphysikmodell und einer vollständigen Leistungsaufschlüsselung.

Stationäre Schätzung für windstille Bedingungen; ignoriert Beschleunigung, Windschatten und Oberflächenvariation.

Über dieses Tool

Der Rad-Leistungs- & Geschwindigkeitsrechner nutzt das stationäre Physikmodell (Martin et al. 1998 / Kreuzotter), um Geschwindigkeit, Steigung und Leistung in Beziehung zu setzen. Er berechnet die Leistung am Rad als P = v × (Crr·m·g·cosθ + m·g·sinθ + ½·ρ·CdA·(v+wind)²), wobei θ = atan(Steigung), und teilt dann durch einen Antriebswirkungsgrad von 0,976, um die Leistung zu erhalten, die du über die Pedale einbringst. Alles wird lokal in deinem Browser berechnet.

Die drei Widerstände werden getrennt ausgewiesen, sodass du sehen kannst, wohin die Watt gehen: Rollwiderstand (Reifen auf Straße), Schwerkraft (bergauf oder bergab) und Luftwiderstand, der bei hoher Geschwindigkeit dominiert. Standardwerte sind g = 9,8067 m/s², Crr = 0,005 für einen Rennreifen auf Asphalt und Luftdichte ρ = 1,225 kg/m³, angepasst an Höhe und Temperatur über ρ = 1,225 × 273/(273+T) × e^(−Höhe/8000). CdA wird durch die Sitzposition gewählt — Oberlenker ≈ 0,40, Bremsgriffe ≈ 0,32, Unterlenker ≈ 0,30, Aero-Lenker ≈ 0,27 m² — oder direkt eingegeben.

Im Modus Leistung-aus-Geschwindigkeit gibst du eine Zielgeschwindigkeit ein und liest die erforderlichen Watt; im Modus Geschwindigkeit-aus-Leistung löst das Werkzeug die kubische Beziehung numerisch per Bisektion, um die Geschwindigkeit zu finden, die eine gegebene Leistung erzeugt. Die Masse ist Fahrer plus Rad. Die Ergebnisse sind Schätzungen für windstille, gleichmäßige Bedingungen und ignorieren Beschleunigung, Windschatten und Fahrbahnvariationen.

Häufig gestellte Fragen

Welches Leistungsmodell wird verwendet?
Das stationäre Standardmodell: Leistung am Rad gleich Geschwindigkeit mal der Summe aus Rollwiderstand (Crr·m·g·cosθ), Schwerkraft (m·g·sinθ) und Luftwiderstand (½·ρ·CdA·(v+wind)²). Die Pedalleistung ist das geteilt durch einen Antriebswirkungsgrad von 0,976.
Welchen CdA soll ich wählen?
CdA ist deine Stirnfläche mal Luftwiderstandsbeiwert. Typische Rennwerte sind etwa 0,40 m² am Oberlenker, 0,32 an den Bremsgriffen, 0,30 im Unterlenker und 0,27 am Aero-Lenker. Wähle die Position, die zu deiner Fahrt passt, oder gib einen gemessenen CdA ein.
Wie ändern Höhe und Temperatur das Ergebnis?
Sie ändern die Luftdichte: ρ = 1,225 × 273/(273+T°C) × e^(−Höhe/8000). Dünnere Luft in der Höhe oder höhere Temperatur verringert den Luftwiderstand, sodass du bei gleicher Leistung schneller fährst — spürbar bei schnellen, flachen Anstrengungen.
Wie wird die Geschwindigkeit aus der Leistung ermittelt?
Die Gleichung ist kubisch in der Geschwindigkeit, daher löst das Werkzeug sie numerisch durch Bisektion der Geschwindigkeit zwischen 0 und 30 m/s, bis die modellierte Leistung deiner Eingabe entspricht. Es wird windstilles, stationäres Fahren ohne Windschatten oder Beschleunigung angenommen.

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